Ein Lätzchen …

Latz mit Blumen Detail

… ist das Näh-Thema der letzten Woche gewesen. Für mich ist es ein Schmutzfänger für alles, was aus einem Kindermund glibbern, rutschen, gespuckt oder sonst wie kommen kann. Gibt es dazu eigentlich eine Definition bei Wikipedia? Ha, es gibt für alles eine Beschreibung dort.

Nun, egal ob reiches Land oder nicht – Einweglätzchen sind ja sowas von abartig. Dann koch ich die kleinen verschmierten, orange-grün-gelb-gefärbten Frottee-Dinger einfach und schwuppdiwupp sind sie sauber und können den nächsten Essversuchen standhalten.

Und ausserdem sind farbige bunte Lätzchen auch eine Animation zum Essen … Fräulein M will unbedingt immer das „motschekuepschen“-Label richtig herum betrachten. Dabei reisst sie immer ihren Mund auf, so dass ich fluggs (?) den Löffel im Mund abladen kann. Ab sofort nähe ich das Label verkehrt herum auf, nicht das ihr Euch wundert. Dann wird weniger gewurschtelt, sondern besser gegessen.
Nur für dich kleiner Mausezahn! ;o)

Was ist denn so alles wichtig an einem tollen Latz, für den man auch Geld ausgeben möchte???
Eine Frage und viele Antworten seht ihr hier (Brainstorming in Elternzeit – ich werd verrückt):

1. Anfangs-Brei soll nicht in einer Schlängellinie den Weg nach unten suchen können, um sich dann in Tropfen vom Rand abzuseilen

2. Einsatz als Spucktuch bei Flaschen- oder Stillkindern sollte möglich sein, damit man recht lange Freude daran hat

3. Farbe, denn die bunten Farben des Brei´s ärgern mich manchmal, so dass ich eher auf dem Latz rumwische, als an der verschmierten Zuckerschnute

4. Verfärbungen sollen rausgehen beim Waschen – also 60 Grad locker überstehen

5. kein Klettverschluss, denn ich hasse es, wenn ich aus der Waschmaschine noch andere Teile festgeklettet rausziehe *grrrr*

Dann also auf alle Fälle Frottee und Baumwolle und eine schöne Größe zum „über-die-schulter-werfen“ und Druckknöpfe.
Also habe ich in Handtücher investiert, die in der Waschmaschine gekocht wurden und somit nicht mehr einlaufen können. Dann noch einen schönen bunten Baumwollstoff und ein paar Bänder und fertig sind die ersten Lätzchen zum Verkauf.

Wer?
Alle, die Kinder haben und noch im Lätzchen-Alter stecken.
Alle, die keine Kinder haben und Praktisches verschenken möchten.
Alle, die keine Kinder haben, aber schon immer mal einen Latz kaufen wollten ;o)

Wo?
Immer direkt bei mir, denn ich kann auch individuell auf Wünsche wie Namen oder Farben oder Muster eingehen.
Ab November in Ratingen bei C´est moi – „das bin ich“ – danke Sabine für das Vertrauen in meine Arbeit :o)
Ab Dezember voraussichtlich über Löwenkids.

Latz roter Rand  Latz roter Rand Rückseite

Latz Oktoberfest  Latz Oktoberfest Rückseite 

Latz Löwe  Latz Löwe Rückseite

Latz Rückseite Blumen  Latz Rückseite Blumen

Latz mit Blumen  Latz mit Blumen Detail  Latz Blumen Rückseite

Hier habe ich mal wieder mit der NähMa gemalt. Grundlage waren hier braune Cord- und bunte Baumwollkreise. Die hab ich dann mit gelben Faden auf dem Frottee festgenäht … war eine ganz schöne Fuddelarbeit … und zum Schluss die Stiele mit einen grünen Faden und ZickZackStich gemalt.

Welcher ist Euer Favorit? Habt ihr vielleicht ein paar Anregungen oder Fragen?
Her damit!
Hach, da fällt mir ein, ich schulde Euch noch ein Foto von meinem ersten Ärmellatz aus den letzten Post. Nun denn, die Rückseite ist …

Ärmellatz beschichtete Innenseite

BESCHICHTETE Baumwolle

Coole Sache finde ich, denn so suppt nix mehr durch und sie ist auch noch Trocknergeeignet. Diese werde ich noch mehrfach nähen, denn an diesen Lätzchen hab ich Gefallen gefunden – die Anderen sind auf alle Fälle praktischer zum Mitnehmen unterwegs.

So, jetzt aber Finé für heute (auf sächsisch „sense“ oder „bude zu, affe tot“)

 

Gute Nacht
Sandra

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